Die Zusammenfassung zur Blogparade

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Nachdem die Blogparade zum Thema Erfahrungen und der Umgang mit psychischen Erkrankungen vor wenigen Wochen beendet wurde, folgt nun wie versprochenen die Zusammenfassung aller Beiträge die daran teilgenommen haben. Zunächst möchte ich mich aber nochmal ganz herzlich bei allen Teilnehmern bedanken!

Insgesamt waren es acht Teilnehmer. Falls jemand an der Blogparade teilgenommen hat, der seinen Link nicht unter dem Beitrag gesetzt hat oder den ich in dieser Zusammenfassung warum auch immer nicht aufgeführt haben sollte, bitte melde Dich! Dies wird dann zeitnah nachgeholt.


Ich möchte auch direkt mit der Zusammenfassung der Beiträge beginnen

Erstes Thema: Panikattacken

Den ersten Beitrag mit dem Titel „Hilfe bei Panikattacken“ habe ich von Melanie erhalten. Er hat mir sehr gut gefallen, da auch Melanie vor allem auf die Lösung der Ursachen von Panikattacken in Bezug auf die zugrundeliegenden Probleme eingeht, statt einfach Medikamente in sich hineinstopfen, um so die Symptome auf Dauer zu lindern bzw. zu unterdrücken.

Sie geht vor allem auf die Ursachenforschung und Behebung ein, insbesondere auch mit Hilfe von Entspannungsübungen, Atemtechniken und Meditation. Gerade Letztere kann ich besonders empfehlen und das nicht nicht „nur“ bei Angst und Panikstörungen. Ich habe dazu ebenfalls mehrere Beiträge geschrieben, zum Einstieg empfehle ich den Artikel: Meditation gegen Stress, Angstzustände und Depression

Burnout – Eine persönliche Geschichte und Nahrungsergänzungen wie Vitamin D als eine weitere Hilfe zur Heilung

Artur Thomalla hat sich an der Blogparade mit seiner sehr persönlichen Burnoutgeschichte und seinen daraus resultierenden psychischen Leiden beteiligt. Er geht in seinem Beitrag „Der Ausweg – Mein Leben mit Burnout und Depressionen“ auf ein sehr wichtiges Thema ein, das auch mir persönlich mit dabei geholfen hat, meine psychischen Symptome zu heilen. Zudem wird das Thema viel zu selten gerade bei „Fachleuten“ in den Fokus gerückt.

Es geht um eines der sinnvollsten Nahrungsergänzungsmittel, ganz unabhängig ob man nun körperlich oder psychisch krank ist oder nicht. Die Rede ist vom Vitamin D. Natürlich ist nicht nur Vitamin D wichtig, doch es handelt sich um eine Hormonvorstufe bei der immer noch mehr als 60 bis 70 Prozent der Deutschen Bevölkerung einen Mangel oder zumindest eine deutliche Unterversorgung aufweisen. Wer mehr zu diesem Thema lesen möchte, dem kann ich diese sehr ausführliche Artikelserie auf meinem externen Ernährungs- und Gesundheitsblog empfehlen!

Jürgen Theiner schreibt sehr offen von seiner schweren Depression die ihn fast in den Selbstmord getrieben hätte – Zum Glück kam es nicht soweit!

Sein Beitrag mit dem kurzen Titel: Depression, beschreibt seinen Lebensweg mit den Ereignissen, die ihn zu Beginn bis an den Rand des Selbstmords gebracht hatten. Erst als er sich Hilfe suchte und sein Leben grundlegend in eine andere Richtung brachte, begann auch der Weg zur Heilung und zu einem wieder glücklichen Leben.

Heute ist er sehr weit von der damaligen Situation entfernt und hat nach einigen Maßnahmen, unter anderem auch einem längeren Psychiatrieaufenthalt, einer neuen Partnerin und neuen Lebensschwerpunkten dieses dunkle Kapitel überwunden. Der Beitrag zeigt eindeutig wie wichtig es ist sich externe Hilfe zu suchen und den absoluten Willen zur positiven Veränderung in seinem Leben zu haben. Man sollte sich in Ruhe Zeitnehmen diesen ebenfalls sehr persönlichen Text zu lesen!

Und um zusätzlich absolut berechtigte Hoffnung zu machen empfehle ich Euch meinen passenden Beitrag: Depressionen sind heilbar, aus eigenen Erfahrungen geschrieben.

Annika Felber und ihre Sicht auf Depressionen und andere psychische Erkrankungen als systemische Beraterin

Es gibt einige Möglichkeiten und Maßnahmen psychische Erkrankungen zu behandeln und letztendlich auch zu heilen. Eine systemische Beratung stellt die entsprechenden Symptome wie Depressionen, Ängste und Zwänge mit dem individuellen Kontext des Lebens jeder einzelnen Person gegenüber.

Warum sind diese Krankheiten entstanden, was kann man nicht nur im Alltag tun, um Abhilfe zu schaffen und was sollte man Verhaltenstechnisch vermeiden oder gezielt unternehmen um den Zustand zu verbessern? Es geht um Ursachenforschung und konkrete Lösungsansätze und Verbesserungen, als Ergänzung neben einer klassischen Psychotherapie und gegebenenfalls ärztlichen Behandlung. Dies hat sie in ihrem Beitrag: „Neue Wege aus der Depression – „Heilung” aus systemischer Sicht“ als Erklärung mit einem konkreten Beispiel zusammengefasst.


Trotz Depressionen um die ganze Welt verreisen?

Miriam war schon in sehr vielen Ländern unterwegs, wie man auf ihrem Blog auch anhand von etlichen Beiträgen sehen und lesen kann. Mit dem Beitrag „Reisen mit Depressionen: Unterwegs mit meinem schwarzen Hund„, berichtet sie ausführlich über ihre Erlebnisse und den Umgang mit ihren Depressionen, wenn sie wie so oft auf Reisen geht und das in teils ferne Länder, wie z.B. die afrikanischen Staaten.

Sie mag vor allem Norwegen, wo sie, wie sie selbst sagt, am besten zur Ruhe kommen kann und dass sie persönlich als zweite Heimat empfindet. Da sie von einigen Medikamenten abhängig ist, berichtet sie aber auch über Probleme, die beim Mitführen solcher verschreibungspflichtigen Psychopharmaka und Schilddrüsenmedikamente auf Reisen auftreten können. Nicht jedes Land erlaubt einfach so das Mitbringen dieser Stoffe und erwartet teils sogar extra Genehmigungen.

Aus meiner Sicht ist diese Situation ziemlich verrückt. Wenn Menschen unbedingt ihre Medikamente brauchen, dann sollte man doch weltweit für den Eigenbedarf eine grundsätzliche Genehmigung gesetzlich verankern.

Was mich an ihrem Beitrag aber besonders freut ist, dass sie trotz Depressionen immer wieder sehr viele schöne, interessante und freudige Momente auf ihren Reisen hat und sie zudem mit ihrer Erkrankung mit der Zeit immer besser umgehen kann. Ein weiterer Beitrag der definitiv anderen Betroffenen Hoffnung machen kann!

Sovely hat gleich zwei Beiträge zu ihrem Burnout eingesendet

Den Einstieg zu ihrer zweiteiligen Beitragsreihe findet ihr unter diesem Link. Nicht wundern, die Beiträge sind sowohl auf Englisch, als auch auf Deutsch gleichzeitig verfasst worden. Für die deutsche Version einfach in den Beiträgen jeweils nach unten scrollen.

Ich habe mir lange überlegt, was ich zu ihren beiden Beiträgen schreiben soll. Sie sind sehr speziell, fast schon künstlerisch und so ganz anders formuliert, als man das normal erwarten würde. Sie bezeichnet ihr Burnout als Überschreitung ihrer individuellen „Sollbruchstelle“, die es auch bei jedem Menschen im übertragenen Sinne gibt.

Irgendwann ist die Belastung für eine Person einfach zu groß, egal ob dies vom Job her, im Privatleben oder sogar aus einer Kombination aus beiden Lebensbereichen resultiert. Bricht dieser letzte Widerstand auf, dann ist ein Burnout unvermeidlich.

Im zweiten Beitrag kann ich einer Aussage nur zustimmen und folgendes hinzufügen. „Ist ein immer weiter steigendes Bruttoinlandsprodukt wirklich ein Zeichen von Wohlstand und Erfolg, wenn die Bevölkerung dabei gleichzeitig psychisch und körperlich immer kränker wird?

Eine Bloggerin, die sich kurz „Lan“ nennt, hat einen besonders persönlichen Beitrag zum Thema: „Soziale Phobien“ geschrieben, den ich ausdrücklich zum Lesen empfehlen kann!

Der sehr lange Beitrag: „Wie ich meine soziale Phobie besiegen konnte„, gehört zu meinen absoluten Lieblingsbeiträgen dieser Blogparade und ich freue mich sehr das „Lan“ mit diesem eindrucksvollen Text daran teilgenommen hat.

Sie beschreibt ihren Lebensweg von der Entwicklung ihrer sozialen Phobie, um all die Erfahrungen in ihrer Kindheit und Jugend damit, bis hin zum Weg der „Heilung“ oder besser formuliert: „Extrem, positiven Wandlung“.

Wenn man ihren Text liest, dann hat sie heute einen sehr stabilen und aus meiner Sicht sogar äußerst mutigen Umgang mit anderen Menschen und das trotz Restangst, die im Vergleich zu früher aber extrem gemindert ist.

Ich habe sehr großen Respekt vor ihrer Leistung, sich aus dieser Lage derart gut zu entwickeln. Sie hat sich selbst aus ihrem dicken, permanent vorhandenen Schutzpanzer, den sie früher aufgebaut hatte wieder Stück für Stück in die Freiheit begeben. Ein absolut toller und motivierender Beitrag, für den ich sehr froh bin, dass ich ihn hier mit präsentieren darf! Vielen Dank!

Der letzte Beitrag der Blogparade stammt von Bettina Halbach und beschäftigt sich mit Vitamin B12 und Winterdepressionen

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man bei jeder psychischer Krankheit sowie bei allen körperlichen Erkrankungen und selbst dann, wenn man sich absolut gesund fühlt unbedingt durch einen kompetenten Arzt sein Blut ausführlich auf Nährstoffmängel testen lassen sollte.

Leider bezahlt dies im vollen Umfang standardmäßig so gut wie keine gesetzliche Krankenkasse und man wird meist nur mit einem „großen Blutbild“ abgespeist, welches jedoch nur ein paar wenige dieser wichtigen Werte zeigt.

Neben Vitamin D, Magnesium, Kupfer, Jod, Selen und weiteren essentiellen Mikronährstoffen, ist vor allem auch das Vitamin B12 extrem wichtig für unseren Körper. Dies gilt nicht „nur“ für eine gute psychische Gesundheit.



Im Beitrag „So hilft Vitamin B12 gegen den Winterblues und gegen Depressionen“ von Bettina wird deutlich, wie viel allein schon dieser eine Vitalstoff im Körper steuert und was er vor allem auch für die Psyche grundlegend bewirkt!

Persönliche Empfehlung auf dieser Webseite:
Gerne kannst Du auch an meinem ausführlichen Burnout Test teilnehmen, selbstverständlich ist dieser kostenlos und ohne Angabe Deines Namens oder Deiner E-Mail Adresse nutzbar.

Zum Thema weiterführende Informationen und zusätzliche interessante Beiträge:



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Über Marco Eitelmann 34 Artikel
Ich war selbst im Jahr 2016 von einem schweren Burnout betroffen. Ich hatte Depressionen, Angstzustände, Panikattacken und etliche psychosomatische Symptome, wie extreme Schlafstörungen, Sodbrennen, Kloßgefühl im Hals, Schweißausbrüche und viele weitere gesundheitliche Probleme. Ich möchte auf meiner Webseite meinen persönlichen Weg aus dem Burnout schildern und beschreiben welche psychischen und körperlichen Symptome ich hatte und was mir letztendlich alles wirklich geholfen hat um wieder gesund zu werden.

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